Deutsche Geschichte machte betroffen
Am 10. Februar besuchten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8a und 8M gemeinsam mit ihren Lehrern Ferdinand Höllerer, Patrick Legien und Hanno Kenst das Konzentrationslager Flossenbürg. Dieser Schulausflug hatte das Ziel, den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, mehr über die schrecklichen Ereignisse des Zweiten Weltkriegs zu erfahren und sich mit der Geschichte Deutschlands auseinanderzusetzen.

Flossenbürg war eines der vielen Konzentrationslager, die während des Zweiten Weltkriegs von den Nationalsozialisten errichtet wurden. Das Lager wurde im Mai 1938 eröffnet und war bis zu seiner Befreiung im April 1945 in Betrieb. Tausende von Häftlingen, darunter politische Gefangene, Widerstandskämpfer, Juden, Sinti und Roma, Homosexuelle und Kriegsgefangene, wurden inhaftiert, gefoltert und ermordet.
Die Schülerinnen und Schüler hatten die Möglichkeit, sich das Lager anzusehen und mehr über die schrecklichen Bedingungen und die Verbrechen zu erfahren, die dort begangen wurden. Sie konnten die Überreste der Gebäude sehen, in denen die Häftlinge untergebracht waren, sowie die Gedenkstätte, die zur Erinnerung an die Opfer des Lagers errichtet wurde.

Das fachkundige Personal beantwortete die zahlreichen Fragen der Schülerinnen und Schüler.
Die Exkursion bot den Jugendlichen die Gelegenheit, sich mit der Geschichte Deutschlands auseinanderzusetzen und zu verstehen, wie wichtig es ist, sich gegen Rassismus, Diskriminierung und Intoleranz zu engagieren. Die Schülerinnen und Schüler waren tief bewegt vom Besuch des Lagers und werden sicherlich noch lange über die Erfahrungen und Eindrücke nachdenken, die sie an diesem Tag gesammelt haben.

Es ist wichtig, dass wir uns immer daran erinnern, was in der Vergangenheit geschehen ist, damit wir uns bemühen können eine bessere Zukunft aufzubauen, das war die allgemeine Erkenntnis der Schülerinnen und Schüler. Der Besuch des Konzentrationslagers Flossenbürg war eine wichtige Erfahrung für die Schülerinnen und Schüler der Klassen 8a und 8M und wird hoffentlich dazu beitragen, dass sie sich aktiv gegen Diskriminierung und Intoleranz einsetzen.
Text: Hanno Kenst, 8a
Fotos: Thomas Dashuber / KZ-Gedenkstätte Flossenbürg